Gleichstellung
„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“. Grundgesetz, Artikel 3, Absatz 2
Ziele
- Ungleichheit sichtbar machen
- Unterschiedliche Lebenssituationen aller Geschlechter bei gesellschaftlichen Vorhaben berücksichtigen
- Gleichstellung durch gezielte Maßnahmen erreichen
Aufgaben
- Realisierung von Projekten in den Bereichen: faire Aufteilung der Sorgearbeit, geschlechterbasierte Gewalt, Rollenbilder, klischeefreie Berufswahl, faire Teilhabe in Politik und Gesellschaft
- Bei Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) unterstützen
- Sammlung und Bereitstellung von Informationen
- Vernetzung mit Vereinen, Behörden, Hochschulen, Organisationen Bürgerinnen und Bürgern
- Organisation von Vorträgen, Veranstaltungen und Ausstellungen
- Lotsenfunktion für Beratungs- und Hilfsangebote bei häuslicher und sexualisierter Gewalt sowie zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Kontakt
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Aktuelles
Weitere Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender Ludwigsburg mit dem Suchbegriff "Frauen".
Hier in Ludwigsburg:
10. März 2025 - Ludwigsburg führt den bundesweit ersten Gedenktag für gewaltbetroffene Frauen ein
Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 8. März, dem Internationalen Frauentag, gab der Ludwigsburger Oberbürgermeister, Dr. Matthias Knecht, ein bahnbrechendes Novum zum Gewaltschutz von Frauen bekannt. Beginnend in diesem Jahr erklärte er den 10. März zum jährlichen, städtischen Gedenktag für Mädchen und Frauen, die Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt waren, sind und werden.
Die Wahl des Datums 10. März für diesen Gedenktag erfolgte ganz bewusst - die Nähe zum 11. März, dem Nationalen Tag zum Gedenken an die Opfer terroristischer Gewalttaten und die Opfer terroristischer Anschläge. Seit 2005 gedenkt die Europäische Union am 11. März den Betroffenen terroristischer Gräueltaten weltweit.
Weitere Infos
Ende 2023 wertete ein Gericht in Kanada den Frauenmord eines zum Tatzeitpunkt 17-Jährigen als terroristischen Akt und verhängte eine lebenslange Haftstrafe. Der richterlichen Begründung zufolge habe der Täter die Botschaft senden wollen, dass er Frauen hasse.
Im August 2024 kündigte die britische Innenministerin Yvette Cooper die Überarbeitung der britischen Strategie zur Terrorismusbekämpfung an, um extreme Frauenfeindlichkeit künftig als eine Form von Extremismus behandeln zu können.
In Stuttgart stellten am 25.03.2025 die Fraktionen nun den Antrag (411 KB), dass sich die Stadt Stuttgart dem Gedenktag nach dem Vorbild der Stadt Ludwigsburg anschließt.